Schwarzwald-Wochenende: Erst Touratech, dann Nordschwarzwald mit Tomy und Dian

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Touratech Travel Event 2014

Freitag, der 13. – für mich ein schöner Tag, denn ich habe frei und kann schon mittags zum Touratech Travel Event (TTE) nach Niedereschach fahren. Das Wetter ist der gleichen Meinung, die Sonne strahlt und es ist sommerlich warm. Letzteres trägt dazu bei, dass ich bei meinem ersten Programmpunkt des TTE schon gewaltig ins Schwitzen komme. Das zweistündige Offroad-Training ist mehr als genug für meine Kondition. Vom Kopf her würde ich gerne weitermachen, aber mein Körper schreit laut genug „Stopp“, so dass ich mich zusammen mit einem anderen Teilnehmer aus meiner Gruppe wieder auf den Weg nach Niedereschach mache.

Auf der Zeltwiese sind inzwischen jede Menge Freunde und Bekannte eingetroffen. Ich freue mich sehr über die Einladung zum Abendessen von Christian und Christina von einspurig-unterwegs.de und bin total beeindruckt, was für ein leckeres Essen die mit ihrer bestens ausgestatteten Campingküche zaubern. Nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle.

Das megaleckere Essen steht auf dem Alu-Tisch :) Foto: Harald Silbermann

Das megaleckere Essen steht auf dem Alu-Tisch 🙂 Foto: Harald Silbermann

Es gibt Spaghetti mit leckerer Salsiccia in Gemüse-Tomatensauce, dazu Brot und Salat. Foto: Harald Silbermann

Es gibt Spaghetti mit leckerer Salsiccia in Gemüse-Tomatensauce, dazu Brot und Salat. Foto: Harald Silbermann

Am anderen Morgen verquatsche ich mich mit meinem Zeltnachbarn. Immer wieder witzig, wer wen alles kennt und wie klein die Welt doch ist. Duschen, Frühstück und dann ab ins Chaos beim 2. Wahl-Verkauf, wo es sogar nen neuen Ortlieb-Sack und ein Paar Winterhandschuhe für mich gibt – dabei wollte ich gar nix kaufen 😉 Es gibt viel zu sehen und ruckzuck ist es Mittag und Ralf kommt mit unserem indonesischen Besuch, um mich abzuholen. Außerdem ist Tomy mit Claudio und Sonja von pegasoreise.de verabredet, die im Sommer nach Indonesien reisen und gerne ein paar Tipps hätten. Heraus kommt ein nettes Interview über Motorradfahren in Indonesien.

Tomy im Interview mit Sonja und Claudio von pegasoreise.de

Tomy im Interview mit Sonja und Claudio von pegasoreise.de

Mit Sonja, Claudio, Tomy und Dian auf dem Touratech-Gelände.

Mit Sonja, Claudio, Tomy und Dian auf dem Touratech-Gelände.

Viel zu schnell ist es Zeit, das Zelt abzubauen, mich zu verabschieden und dann ist das Touratech Travel Event 2014 für mich schon wieder vorbei. Aber wir haben ja noch eine schöne Heimfahrt zurück nach Stuttgart und morgen eine tolle Tagestour vor uns.

Unterwegs im Nordschwarzwald mit Tomy und Dian

Tomy und Dian sind total begeistert von den leeren deutschen Straßen und davon, dass alles so sauber und ordentlich ist. Für heute haben sie sich Kurven, Kurven und nochmal Kurven gewünscht. Dian möchte nämlich ihre Kurventechnik verbessern – in Bali ist der Verkehr viel zu dicht und zu chaotisch für sowas. Da können wir natürlich das ideale „Übungsgelände“ liefern – und müssen dafür gar nicht mal so weit fahren. Es geht in den Nordschwarzwald.

Wir steigen an der Autobahnausfahrt Rutesheim in die Tour ein. Zum Einschwingen gibt es nette Fachwerkdörfchen und die sanften Kurven im Würmtal. Vor Bad Liebenzell dann die ersten Kehren. Schömberg, Bad Teinach, Enzklösterle – das sind die Strecken, die man im Nordschwarzwald einfach fahren muss. In Sprollenhaus links ab – der erste Stopp ist gleich mein Lieblings-Aussichtspunkt in dieser Gegend. Man kann bis Frankreich gucken. Das begeistert nicht nur uns Menschen:

Ralfs Kommentar zu diesem Foto: Die Mopeds gucken schon sehnsüchtig nach Frankreich rüber.

Ralfs Kommentar zu diesem Foto: Die Mopeds gucken schon sehnsüchtig nach Frankreich rüber.

Noch ein paar Erinnerungsfotos für unseren Besuch, dann gehts den Berg runter Richtung Gernsbach, von wo wir uns ins Kurvengetummel rund um die Rote Lache stürzen. Hier können Tomy und Dian dann nicht mehr sagen, dass die deutschen Straßen in so gutem Zustand sind, denn das Gegenteil ist der Fall…

Ralf, Dian und Tomy an meinem Lieblingsaussichtspunkt im Nordschwarzwald.

Ralf, Dian und Tomy an meinem Lieblingsaussichtspunkt im Nordschwarzwald.

Wir genießen das Kurvenkarrussell, bis sich unsere Mägen melden und die Räder vor dem noblen Schloss Eberstein hoch über Gernsheim ausrollen. Hier haben wir vorher noch nie gehalten, weil das Gourmet-Restaurant nicht wirklich unsere Kragenweite ist. Das Schloss hat aber auch noch eine Schloss-Schänke mit gutem Essen zu normalen Preisen. Den tollen Ausblick in die Weinberge gibt es gratis dazu.

Satt und zufrieden geht es weiter Richtung Rote Lache. Wir drehen mehr als einen Schlenker, bevor wir diesen Berg Richtung Schwarzenbachtalsperre wieder verlassen.

Dian und Tomy auf dem Weg zur Roten Lache.

Dian und Tomy auf dem Weg zur Roten Lache.

Tomy und Dian werden zunehmend sicherer in den Kurven. Klar, sie fahren ja seit Stunden nichts anderes mehr. Den Berg runter Richtung Baden-Baden und dann auf die legendäre B 500. Irre viele Motorradfahrer, aber das muss einfach sein mit Besuch. Kurven über Kurven führen uns zu unserem nächsten Stopp, ebenfalls ein absolutes Muss bei einer Nordschwarzwald-Tour. Beim „Seeheimer“ an der Nagoldtalsperre gibt es schon Flammkuchen, obwohl es erst kurz nach 17.00 Uhr ist (normal erst ab 18.00 Uhr). Gekauft, genossen und zum Nachtisch noch einen Rahmkuchen. Der muss hier einfach sein. Es ist fast sieben, als wir weiterfahren.

Schwarzwaldidylle mit Blockhaus und netter Kurve.

Schwarzwaldidylle mit Blockhaus und netter Kurve.

Da hat sich ein fremder Motorradfahrer an unsere Kleingruppe angeschlossen, wenn auch nur fürs Foto.

Da hat sich ein fremder Motorradfahrer an unsere Kleingruppe angeschlossen, wenn auch nur fürs Foto.

Hinter Altensteig geht es über kleine Sträßchen Richtung Osten. Teilweise kennen wir die auch noch nicht. Obwohl wir schon seit Jahren in dieser Gegend Motorrad fahren, entdecken wir immer wieder neue Strecken. Wir streifen Wildberg, Deckenpfronn und Ehningen, bevor wir auf die andere Seite der Autobahn wechseln. Holzgerlingen, Schönaich, Steinenbronn und als Schmankerl zum Abschluss noch die tolle Kurvenstrecke runter nach Leinfelden-Echterdingen.

Knappe 300 Kilometer Kurven – Tomy und Dian sind müde, aber glücklich. Gefahren sind wir folgende Strecke:


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