Frage: Routendateien in welchem Format?

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Aus aktuellem Anlass mal eine Frage: In welchem Format hättet ihr die Routendateien unserer Motorradtouren gerne? Als Routen mit wenig Wegpunkten (also TomTom-ITN oder Google Maps) oder lieber als GPX-Tracks? Oder etwas ganz anderes?

Der TomTom speichert beim Tracken automatisch ITN und GPX. Und da ich die Routen im Google Maps plane, hab ich auch die Daten. Von daher schreibt bitte einfach kurz in den Kommentar, welches Format euch am meisten bringt. Gerne auch warum, weil ich beispielsweise die Tracks mit den tausenden Wegpunkten recht umständlich finde. Ralf B. aus BK *grins* dagegen bevorzugt genau die, weil sie dem einzelnen Navi weniger Spielraum bieten, abweichende Routen zu berechnen.

Und ihr? Danke für eure Antwort und ein schönes Wochenende 🙂

6 Kommentare

  1. Ich sehe das wie Ralf… Im gpx-Format (Weil Zumo660 User).

    Grüßle vom Bodensee
    Andreas

  2. Ich bevorzuge GPX-Track. Weil damit ganz klar ist, exakt welche Straße genutzt wird. Bei einzelnen Wegepunkte hat das Navi (oder Routenplanungsprogramm) eine gewisse kreative Freiheit. Da kommt bei zwei Leuten nie das genau selbe dabei raus.

    Ich lade mit die Tracks runter, packe sie ins Garmin-BaseCamp, und erstelle dann eine neue Route drüber, die ich dann aufs Navi packe. Den Track nehme ich also nur als Vorlage zum „Durchpausen“.

  3. Jeder Motorradfahrer weiß von seinem Heimrevier, wie nah bei einer Tour bzw. bei vielen Strecken schön und sch…, toll und langweilig beieinander liegen kann. Da reicht manchmal nur eine Straße, nur eine Abzweigung oder wenige 100 Meter daneben liegen.
    Wenn man dann bedenkt, dass bei wenig Wegpunkten das Programm bzw. das Gerät des unbekannten Empfängers mit seinen individuellen Routing-Parametern und zudem auch noch abhängig vom verwendeten Kartenmaterial (bei jedem anders) entscheidet, wie er die Route berechnet und darstellt, kann man sich vorstellen, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen.
    Nimm nur eine itn-Datei und öffne sie mal mit Basecamp, mit Routeconverter, mit Tyre, mit dem Harzpoint-Planer oder GPX-Viewer online. Gib die Punkte in GoogleMaps oder anderen Routenplaner ein und vergleiche das Ergebnis und du siehst die Unterschiede.
    Ich habe selbst in meiner Anfangszeit (vor den Tracks) teilweise heftige Reaktionen und negatives Feedback zu meinen Touren von „Nachfahrern“ erhalten, weil diese letztendlich anders geführt wurden und meine Highlights gar nicht gefahren sind.
    Nur beim Track ist sicher gestellt, dass angezeigt wird, was du als Ersteller, Planer wolltest oder gefahren bist und nicht was das jeweilige Programm des Empfängers dann daraus macht.
    Insofern bin ich ganz bei Andreas und Lille und auch ich ziehe die Tracks ins Basecamp als Vorlage und zeichne schnell die entsprechend Tour nach.
    Diese hat dann auch nur wenige Wegpunkte, aber halt exakt soviele, wie für die schöne Vorlage benötigt werden.

    Ob man allerdings so mundgerecht, auf den Meter genau weitergeben will und selbst die aufgezeichneten Tracks noch bis ins Kleinste optimiert (d.h. selbst unnötige Schlenker, falsche Abbiege- oder Wendemanöver und Umwege zum Tanken noch rauslöscht) oder nur eine mehr oder weniger grobe Übersicht anbieten will, dass muss schlußendlich jeder selbst entscheiden.

    Ich jedenfalls bin immer höchst dankbar für Insider-Tips und Hausstrecken (insbesondere wenn es genaue Angaben sind), die man selbst nicht finden oder fahren würde.

  4. Das sind jetzt schon drei Stimmen für GPX und noch keine für eine andere Variante… Sollte mir das zu denken geben? 😉

  5. Hej,
    also ich kann noch mit Karte, nutze aber natürlich auch ein GPS (das gute alte 60iger).
    In Deutschland fahre ich mit TopoKarten, ansonsten Standard Garmin EUR Kartenmaterial. Gespeichert wird in .gdb – ansonsten formatiere ich um.

    Und da mir das ewige Neuberechnen nicht gefällt, immerhin will ich die von mir geplante Strecke fahren, nutze ich nur TRACKS. Ich plane mit GoogleMaps und GARMIN meine Strecke, teils auch als Route mit eigenen Anpassungen und letztendlich wird alles als Track umgewandelt. Dann habe ich meine Linie, der ich entlang fahre. Ich brauche keine Abbiegehinweise oder Ansagen.

    Und wenn mal was gesperrt ist,….wird herausgezoomt und aussenrum zurück zur Linie gefahren.

  6. Und noch einer für GPX Tracks. Genauer geht nicht. Statischer geht nicht. Daher die perfekte Lösung.
    Zum Planen nehm ich den http://www.motoplaner.de zum speichern google drive und zum anzeigen entweder locusmap auf nem Android Gerät oder mein Garmin GPSMAP62s.
    Und am besten funzt da gpx…

    Greetz Tobi

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